My backpack and I

- Far, Far Away in New Zealand -

09April
2014

Alles hat ein Ende...


So meine Kinder, ihr wollt noch eine aller letzte Geschichte erzaehlt bekommen?

Gut, setzt euch gemuetlich hin und lauscht aufmerksam meinen Worten.


Es war einmal ein kleiner Junge, der die grosse Welt sehen wollt...

Nach sehr vielen Tagen und einer spannenden Zeit auf den Fijis, war das grosse Abenteuer immernoch nicht zu Ende.

Der entdeckungslustige Bub landete am 16. Maerz bei stroementen Regen in Christchurch. Als die Informationsdame von den ueberteuerten Unterkunftspreisen berichtete, blieb sein maechtiges Schwabenherz beinahe stehen und er beschloss einen Bus nach Kaikoura zu nehmen und dort einige Naechte zu bleiben.

Vielen von euch duerfte der Begriff Kaikoura etwas sagen, Kaikoura - der Ort um mit Delfinen zu schwimmen.

Kaikoura

Gesagt getan, tagsdarauf sprang Simon nichts ahnend in die wilden Fluten des Ozeans. Sein Herz schoss in seinen Hals und pochte so wild es konnte, ver****** sch**** war das kalt!!!

Nichtsdestotrotz stosste er und seine Mitstreiter merkwuerdige Toene aus um das Interesse der Delfine zu wecken - es funktionierte.
Sie umkreisten ihn und schwommen direkt vor ihm vorbei, beeindruckende Tiere, doch leider fehlte ihm der gewisse Risikofaktor, wie bei dem Schwimmen mit Haien.

Schnorcheln mit Haien
(Bildnachtrag von Fiji)


Sein naechster Rast wurde in Blenheim eingelegt um alte Volksgenossen zu besuchen. Man vergnuegte sich mit Kartenspielen, Gelaechter und Gespraechen. Unter diesem Volke befand sich auch sein Heimatsfreund Lukas, mit welchem er eines Abends ein kuehles Feuerwasser genoss.

 Lukas und Ich

In der Hauptstadt des Landes Neuseeland begutachtete der angehende Koenig ein buntes Schattenspiel in einem sogenannten "Kino", der Film "Need for Speed" beinhaltete interessante Kutschen, welche auch ohne Pferde, enorm viel Fortbewegungskraft aufweisen konnten.

Auf Umwegen und unguenstigen Wetterlagen ging seine Reise weiter ueber New Plymouth nach Whanganui. In jenem Ort bestreiteten, sein Wegteiler, Leonard, und er, die Whanganui River Tour mit einem Kanu, welches aus einer harten aber nocht holzartigen Substanz befand.
Der Fluss schlaengelte sich durch tiefe Schluchten, Urwaeltern und Stromschnellen, welche mehrmals zum Baden einluden.

River

Zelt

Guru


Nun ging es wieder Stueck fuer Stueck nach New Plymouth um den Mt. Taranki zu bezwingen, mit Erflog. Es war eine muehsame Tortur ueber Schotterpisten hin zu kraftvollen Akten des Kletterns, doch er stand auf dem Gipfel des Berges, hob seine rechte Hand formte sie zu einer Faust und rief mit letzter Kraft die Worte, VENI VIDI VICI!

Summit

View

Der Abstieg, er zaerte an den letzten Kraeften und bereitete Simons Freund durch Stuerze einige Schnittwunden. Doch jeder Schritt, jeder Schmerz brachte die zwei ein Stueck naeher an ihr Ziel.

View

Keine Zeit zur Entspannung der Muskeln, die zwei kraeftigen und tapferen Burschen machten sich sofort weiter auf den Weg um die tiefen, nach Menschenseelen rufenden Hoehlen von Waitomo zu erkunden. In jenen Hoehlen brauchte man keine moderne Lichttechnik, ihnen wurde der Pfad von unzaehlig vielen leuchtenden Gluehwuermchen erhellt. Es war atemberaubend schoen was sie dort zu Gesicht bekamen, die Hoehlendecke aehnelte einem grossen langem Sternenhimmel und man konnte nur einen plaetschernden Wasserfall am Ende des Untergrundflusses lauschen.

Glowworm Caves

Bevor sich ihre Wege trennen sollten, kehrten sie in vier Kneipen ein, welche gut geleitet wurden. Ihr Gruppe sollte aber nicht klein bleiben, es stiessen noch die Lady, Lisa, und der Gentleman, Domenik oder Daniel, mir entfiel leider sein Name, dazu. 

Zwischen durch ueberraschte die zwei Kim.Com, auch unter Kim Schmitz bekannt, ein millionenschweres Internetgenie, mit seinem Auftreten.

 Kim.Com

In der Innenstadt liess ein maechtiges Gefaehrt sein Herzen hoeher schlagen:

Gallardo

Simons Bekanntschaft mit Lisa sollte an jenem Abend noch nicht zu Ende sein, sie begegneten sich auf der Fahrt nach Coromandel nochmals. Die Plaene des jungen Koenigs waren eigentlich in der Familie der Tochter, welche er auf dem Fluge nach Neuseeland kenne lernen durft, seine letzten Tage zu verbringen. Doch leider stiess er auf verschlossene Tueren und erhielt die Botschaft des Nachbars, die Afflecks mussten dringendst das Hause fuer einige Tage verlassen.
Aber eine solche Meldung brachte den erfahrenen Herrn nicht aus der Ruhe bringen. Er belud seinen nicht vorhandenen Esel und machte sich auf den Marsch. Angekommen in der Bleibe, in welcher sich auch Lisa befand, brut er sich in der Sonne zu einem gewissen Braeunungsfaktor, wie eine Bockwurst ueber der Hitze eines gluehenden Lagerfeuers.
Die Tage wurden unerwartet, aber sehr angenehm "gestaltet".
Die zwei wollten eine Wanderung an der Kueste weit noerdlich an der Spitze machen, doch landeten ueber einige Missverstaendnisse und glueckliche Gegebenheiten an einem Strand mit einem ortskundigen Manne. Der Tag wurde mit Gitarre, baden und Kayak fahren ausgeschmueckt.
Am darauffolgenden Tage wurden die Beine beansprucht und das junge Maedl und ihr Gefolge durchquerrten die Waelder von Coromandel. Es war ein etwas gewoehnungsbeduerftiger Pfad, aber nicht die Aussicht, sondern die Gesellschaft macht einen Ort besonders.
Abends gelang es den beiden, mit motorisierter Hilfe, zu einem Aussichtspunkt ueber die Stadt und Region zu kommen. Auf einem Kieshuegel bestaunte er seinen letzten, nicht lichtverschmutzten Sternenhimmel von dem Lande und sah sogar einen Schnuppenstern.
Coromandel war fuer ihn der perfekte Ort um mit seiner langen Reise durch Neuseeland abzuschliessen.

Die letzten Tage werden in Auckland, mit einer netten Begleiterin namens Corinna, verbracht. Mit welcher er die Freundschaft einer Person aus Deutschland teilt. Diese Person wird noch darauf angesprochen, aber jetzt nicht genannt!

Und wenn er nicht gestorben ist, dann lebt er hoffentlich noch heute!


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So meine Freunde, das war die Geschichte eines tapferen Mannes, der die Reise in ein fremdes Land, voller Ungewissheit gewagt und ueberlebt hat.
An diesem Punkt moechte ich mich bei all meine Leser, Kommentatoren und ganz besonders bei all die Personen, die mir den Neuseelandaufenthalt ermoeglicht und mich darin begleitet haben, bedanken.

Es war eine unvergesslich schoene und erfahrungsreiche Zeit, welche ich jedem empfehlen werde.

 

An die Personen, die sich noch in dem Abenteuer befinden, alles Gute und geniesst die Tage.
Reist euch auch mal los von den gemuetlichen Gruppierungen, trefft andere Menschen und ganz besonders macht soviel wie moeglich mit Locals!

Mit diesen Worten verabschiede ich mich und hoffe euch hat mein Blog Freude bereitet und eventuell dazu motiviert eine Auslandsentscheidung zu treffen.


Bis bald in Deutschland! :)

Euer Guru,
Simon

20März
2014

... Fortsetzung

Der erste Beitrag war zu lang, also nochmal das Ende schreiben!

Seaspray

Eine Segeltour zur Insel von dem Film "Castaway" und einem Fijian Village, natürlich war Speis und Trank inklusive.

Segelboot

Bier

Die Führung durch das Dorf stimmte einen etwas traurig. Man läuft mit seinen jungen Jahren durch und sieht all die Armut, Erwachsene die nicht wissen, was sie mit ihrer Zeit machen sollen und riesen Kinderaugen. Zu wissen man fliegt in ein paar Tagen wieder zurück in die Zivilisation und Wohlstand war schon ein krasser Kontrast und sehr prägend.

Kids


Back in Nadi

Die letzte Woche verbrachte ich im Hostel und man begegnete immer wieder Leuten, die man auf den Inseln kennen gelernt hat. Hab sogar eine aus Eppingen und Bretten getroffen. Ansonsten fuhr ich mit Marvin im 1$ Bus in die Stadt zum Essen und Einkaufen. Der Bus war der Hammer, keine Fenster und geschalten wurde ohne die Kupplung zu betätigen.

Bus

In der Stadt hält man es aber nicht sehr lange aus, ständig wird man von der Seite angesprochen, man soll doch einen kurzen Blick in ihren Shop werfen und wird dann permanent vollgelabert, was man doch alles kaufen muss!

In Nadi steht ein total bunter Tempel, welchen wir leider aufgrund unserer Kleidung nicht betreten durften.

Tempel

Der Gemüsemarkt war dafür übertrieben günstig, 11 Bananen kosten 0,50 FJ$, was ca. 20 Cent sind.

Markt

Ansonsten schlug mal ein Blitz im Elektrizitätswerk ein und 1/3 der Insel war ohne Strom. Die Aktivities hielten sich auch in Grenzen, doch am letzten Abend hatte ich nochmal einen richtig schönen Sonnenuntergang gefolgt von einem super Sternenhimmel mit Vollmond!

Aktivities

Last Sunset


Es war eine unglaublich schöne und eindrucksreiche Zeit.
Vielen Dank an alle, mit denen ich all dies erleben und teilen durfte!
Man sieht sich in Deutschland wieder.



Moce

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So meine Pflicht wurde erfüllt, schreibt drauf los!

20März
2014

Fidschi - Yasawa Islands


Bula my friends,

hier ist endlich der erwartete Blogeintrag über die Fiji.
Leider ist die Kamera während dem Aufenthalt etwas kolabiert, aber ab und zu liesen sich doch ein paar Bilder machen und man konnte auch einiges austauschen.


Nadi - 23.-25.2.

Christchurch verlies ich bei kaltem Regen und war somit recht gespannt was mich alles auf den Fidschi erwartet.
Die Flugzeugtür öffnete sich und man lief direkt gegen eine Wand aus drückender schwülwarmer Luft. Somit wartete ich im Flughafen, vor einem riesen Ventilator, auf mein Shuttle zum Hostel.
Empfangen wurde man dort, wie überall, mit Gitarrenmusik und einem lauten Bula!

Hostel

Das Hostel war ziemlich sauber und gemütlich gestaltet, das Personal total freundlich und das Essen gut, aber verhältnismäßig teuer.

Blick von meim Zimmer:
Ausblick

Die Tage verbachte man meist mit chillen oder man ging den "Free Activities" nach, was Fische füttern, Kokosnussringe machen, Volleyball spielen,... war.

Pool

Abends wurde im großen Kreis Kava getrunken. Kava ist das national Getränk und besteht aus einer Wurzel, welche gemahlen wird, in eine Stofftasche geschüttet und im Wasser gebadet wird. Sieht aus wie Dreckwasser und schmeckt auch nicht anderst, aber der Effekt daran ist, der Mund wird taub, die Muskeln schwach und man wird richtig müde.

Kava


Nach meinen zwei Nächten begann endlich meine Inseltour von 13 Tagen.


Yasawa Islands 25.2.-9.3.

South Sea Island

Der erste Stop wurde bei der kleinsten Insel gemacht, South Sea Island. Die Insel lässt sich in 5-10 Minuten zu Fuß umrunden und hat außer einem Haus, einem Pool und einem Wassersportshop nichts.

South Sea Island

Entertainment

Während diesers Zeit und den zwei darauffolgenden Tagen wurde ein Wirbelstujrm angekündigt, wodurch das Wetter dann auch nicht so super war, aber man konnt trotzdem den ganzen Tag im Pool sitzen.
Hier traf ich Thea und Paul, welche sich auch im Montafon Tal auskennen.

Fisch

Am letzten Abend kam dann nochmal die Sonne raus und man genoß dazu ein Fiji Gold.

Sunset


Naqalia Lodge

Hier erübrigte sich nicht viel. Am ersten Tag waren noch zwei französische Mädchen da, die aber tags drauf weiter reisten und ich somit alleine mit dem Personal war.

Naqalia Lodge

An einem Tag machte ich eine Bergtour und es war wie man es sich vorstellt, der vom Staff ging mit der Machete voraus und schlug einen "gehbaren" Weg in den Jungle. Einmal lies sich sogar eine handgroße Spinne blicken, mhmmmm.

Wanderung

Bevor es zum nächsten Resort ging, war noch Shark feeding angesagt! =)
Es war so wunderbar, ist der Kopf über dem Wasser sieht man graue Wolken und Wellen, sobald man aber untertaucht erblickt man eine sagenhafte Unterwasserwelt und hört nur seinen Atem. Als dann auch noch die Haie unter einem vorbei schwammen war alles perfekt. Zuerst hat man Angst, aber nach ein paar Minuten ändert es sich in Respekt und Faszination.

White Sandy Beach

Zivilisation!!! Endlich wieder ein paar Touris getroffen, natürlich der Großteil deutsch, aber war richtig gut.

White Sandy Beach

Abends wurden Tänze aufgeführt und Gesellschaftsspiele gespielt.

Tanz

Tagsüber konnte man Papa (so heißt der) zuschauen, wie er kopfüber eine Kokosnusspalme runterklettert, Kokosnüsse mit der Hand öffnet, Volleyball spielen oder man geht an der Honeymoon Bay schnorcheln.

Honeymoon Bay

Bei White Sandy hab ich Alessandra und Carolin kennen gelernt und sind dann die nächsten drei bis vier Tage zusammen weitergereist. Man trifft einfach ständig Leute auf den Resorts, welche man später auf der Fähre wieder sieht oder in einem anderen Resort, echt klasse,


Long Beach

Ein hammer Resort, wunderschön gestaltet und sehr freundliches Personal. Aufgrund der Nebensaison konnte man sich gut mit dem Staff unterhalten und Chris hat mich mit zu seiner Familie ins Haus genommen und dort tranken wir dann zusammen Tee.

Weg zum Haus

In diesem Resort fanden noch andere Aktivitäten statt, von denen ich aber zu Hause berichten werde, da ich nicht weiß inwieweit das alles legal war!

Long Beach


Barefoot

Mein Tipp für jeden der gerne schnorchelt oder tauch. Das Wasser ist kristallklar, Sicht von mindestens 25m, farbenfrohe Unterwasserwelt von Korallen und Fischen.

Korallen

Fische

Man fühlt sich wie in einem riesen Aquarium! In diesem Resort hab ich auch eine Nacht verlängert, weil es einfach überragend war.

Wanderung

Mein morgentlicher Blick aus dem Fenster!

Sunrise

Am Strand sieht des ganze dann so aus:

Sunrise

Die Insel hat drei Strände, Sunrise Beach (an der ich mein Haus hatte), Manta Ray Beach und der Sunset Beach, an welchem auf der Terasse zu Abend gegessen wurde.
Abends gab es auch immer ein kleines Spiel vom Kokosnuss Bowlen über Quiz Nacht hin zum Krebsrennen.

Sunrise Beach

Manchmal begegnet einem beim Schnorchel der eine oder andere Hai, ziemlich schockierend für einen kurzen Moment. Unter anderem war auch ein Blacktip Reef Shark dabei, sieht echt nett aus :D Müsst mal bei Google Bilder schauen, aus rechtlichen Gründen lad ich hier mal nichts hoch.

Emfangen und verabschiedet wurde man natürlich auf jeder Insel mit Gitarre und Gesang.

Abschied

Beachcomber

Die Partyinsel, riesen Boxen, teure Drinks und eine lange Nacht.

Beachcomber

Als Entertainment wurde abends ein Messer-, Bauch- und Feuertanz aufgeführt. Anschließend durften wir Limbo tanzen. Viel kann man hier nicht berichten, betrunkene Menschen und laute Musik!

Bar


23Januar
2014

Christchurch

Der Ort an dem sich alles ändern soll!
Mit jeder Person kann ich dort ne Geschichte erzähle, fang mo an bei:

Max un ich:
Max hatte ja sein Estima, welcher er in Chch verkaufen wollte. Deshalb gab er einige Anzeigen auf un war tagsüber damit beschäftigt das Auto den Intressanten vorzuführen. Ziemlich nervige Angelegenheit ewig weit für ne Absage zu fahr. Doch i.wann hens zwei Tschechen abgekauft un da komm ich ins Spiel. Max kaufte meine Rechte an Caro un meinem Auto ab un isch somit wieder im Besitz eines Kraftfahrzeugs.


Caro un ich:
Caro borgte mir ihren Laptop um How I Met Your Mother Staffel 9, ja richtig Staffel 9! anzuschaue, wenn der Fernseher von dem anderen Suchti besetzt war. Ansonsten hen mo a Buch für den Honda Odyssey angelgt. Da wir ja die ersten Backpacker sin die des Auto hatten, war des die Möglichkeit für alle Besitzer des Autos ihre Erlebnisse anderen mitzuteilen.

Chris un ich:
Jaaaa, da Max sein Auto loshaben wollte un vier Leute in einem Auto bissle knapp wird, mussten Chris un ich uns nach ner neuen Bleibe umschaun. Wie so immer läuft alles in Neuseeland passend zusammen. Am selben Tag wie wir, sin au die drei Jungs von d 90 Mile Beach in Chch ankomme un dort in nem ehemaligen Studentenwohnheim untergekomme, somit hatten wir Kontakt zum Besitzer. Zu dem waren wir beide auf Job suche, da ich hier bis zu meim Fiji Abflug warte un er auf nen Kumpel aus Australien. Gut, Coverstaff hat uns recht schnell vermittelt un wir konnten dann ab un zu arbeiten.
Max hat sonntags nen Käufer gefunden, welcher aber erst mittwochs zahlen konnte. Somit hatten wir noch drei Nächte aufm Campingplatz. Ein Zimmer in dem Studentenwohnheim hatte erst ab Mittwoch en Zimmer frei, somit passte des wieder. Des zu topen, kamen wir au noch in die Flat mit den drei Jungs :D
Zurzeit arbeiten Chris un ich getrennt, aber fest im jeweiligen Unternehmen. Er aufm Bau, die machen die Fundamente für ne neue Wohnsiedlung un ich arbeite in ner Firma die Fließbänder für Bäckereien herstellt. Mein Job isch richtig gut, endlich mal in ner Halle un die Tätigkeit versteht man au recht schnell. Da ich Dank meim Vader den Umgang mit Werkzeug scho früh erlernen durfte, hab ich überhaupt den Job bekomme. Die Kollegen sin au total nett un wir schieben immer schee Überstunden, en Tag hat ca. 10 oder mehr Stunden -> GELD!!!

Joo, soviel zu mir. Werd hier noch arbeite bis ich zu d Fiji flieg un sonst gehts mir au bestens. Zum Geburtstag hen mich Caro, Chris un Max zum Essen eingeladen. Leckeres Angos Beef Rump Steak un zum Nachtisch selbstgebackene Muffins! -> Cheers!

Wie gehts euch?
Könnt mir gern mal ne Mail schreibe, werd vllt net sofort antworten oder überhaupt net :D aber zumindest bekomm ich dann mal was von euch mit :)

21Januar
2014

Lake TeKapo

Sommer, Sonne, Sonnenschein. Herrlicher Morgen beim Mt. Cook. Die Fahrt ging aber glei weiter in Richtung Lake TeKapo, in welchem wir dann erstmal baden ware, da es die letzten Tage keine Duschen gab :D

Lake TeKapo

Abends machte mo nen Spaziergang zur Church of God’s Shephard, eine Steinkirche am See. Ich lag dort ne ewige Zeit auf nem Stein am Strand un schaute in den traumhaftesten Sternenhimmel den ich je gesehn hab. Die Milchstraße sieht sooo atemberaubend aus, unendlich viele Sterne.

Church

Nur eins hat mich gewundert, wo isch d Mond? Aufm Weg zurück zum Campingplatz schien hinterm Berg ein extrem helles Licht, kurze Zeit später kam ein richtig großer Mond zum vorschein, einzigartig!

Mond

20Januar
2014

Mt. Cook

Die Fahrt zum Mount Cook war wunderschön. Die Straße quert die Südinsel von Ost nach West un man sieht nochmal die ganze Landschaftsänderungen von Flachland hin zu mächtigen schneebedeckten Bergen. Pause machte mo an nem See, welchen man sehen muss. Des Wasser war leicht trüb, milchig, aber spiegelte den Himmel perfekt. Ein übertrieben türkisblauer See im Hintergrund eine Bergkette von 3000ern un mittendrin d Mt. Cook mit 3724m.

Mt.Cook mit See

Direkt am Fuße des Bergs gabs nen DOC-Platz von welchem wir dann noch am selben Tag ne Wanderung zu nem nah gelegenen Bergsee machten. Im See schwommen Eisplatten von dem dahinterliegenden Gletscher.

Mt.Cook 

 

 

19Januar
2014

Moeraki

In Moeraki gabs endlich mal wieder a Naturwunder. Am Strand liegen Steine im Wasser, die über die Jahre un durch irgendwelche Gegebenheiten kugelrund geworde sin. Sehen echt kuwl aus, aber schwer zu glauben, dass die net bearbeitet wurden.

Moeraki

15Januar
2014

Dunedin

Alsooo zu Beginn möchte ich mich entschuldigen, dass ich mich so lang nicht gemeldet hab.
Es hat sich ziemlich viel ergeben und verändert!

Fange mo erstmal o wiedo richtig zu schreibe :D

Auf dem Weg nach Dunedin hen mo einige Abstecher gma wie d Nuggett Point, Kaka Point, Horseshoe Falls,... des ware alles Wasserfälle, Klippen mit Leuchttürmen oder Seehunden, Küsten, etc.

In Dudeldedin besichtigte mo dann glei d Cadbury-Schokolade-Fabrik, unteranderm gabs dort nen riesen Schokoladen(wasser)fall (Ohne Wasser aber unter Schokoladenfall kann man sich dann doch net so viel drunter vorstelle).

Zudem befindet sich in hier auch die weltsteilste Straße:

Weltsteilste Straße 


Dunedin hat zu dem noch ne Halbinsel auf welche wir ne Tour macht um dort neuseelands EINZIGSTES Schloss anzuschaun!
Da der Eintritt leider zu teuer war, beschlosse mo uns nur den Schlossgarten zu Gemüde zu führn … traurig … einfach nur traurig!
Des Schloss sah an sich net soooo schlecht aus, nur im Vergleich zu den europäischen Schlössern wars ziemlich ziemlich ziemlich winzig.

Castel

Der Garten machte des Ganze net gerade besser, aber dort gabs immerhin Fliegepilze un Babykatzen!

Katze

An der Spitze der Halbinsel hen mo die weltkleinsten Pinguine gesehn, leider saßen se in ihrer Höhle, aber die waren wirklich mini un blau.

 

13Januar
2014

West Coast


Von Nelson über Westport nach Greymouth

Im großen gibt’s dazu net viel zu berichten, hat sehr stark geregnet, d Tank war zwischen durch mal fast leer. Die Anzeige hat geleuchtet un wir hatten noch gute 50 Kilometer vor uns, hoch runter hoch runter, hat aber grad so geklappt.

Zwischen Westport un Greymouth liegen die Pancake Rocks, welche ziemlich interessant aussehn.

Pancakes


Nächstes Ziel waren die Gletscher „Franz Josef Gletscher“ und „Fox Gletscher“

Der Weg dorthin war aber auch nicht soooo uninteressant! Weil wir ja richtige Naturburschen sin un Abenteuer lieben, beschlosse mo zum schönsten Track der Westküste zu fahren. Als aus der asphaltierten Straße en Schotterweg wurde un aus dem Schotterweg ne Baustelle un aus der Baustelle ein schlaglochgeebneter Minenzufahrtswaldweg, kamen wir dann doch endlich am verlassensten Punkt Neuseelands an. Wie es sich da drausen so gehört, war das Einstiegsschild des Tracks von Schrotkugeln durchlöchert. Der Weg führte durch nen Wald an alten Minen un Schächten vorbei. Am Ende konnte man selbst in ne Stollen rein un des war ziemlich spannend, i.wo drausen durch so nen Gang zulaufen in welchem man net stehen konnte un ohne Stirnlampe stockdunkel war. Naja danach gings dann weiter Richtung Franz Josef.

Stollen


Franz Josef Gletscher un Fox Gletscher

Am Abend des ersten Tages sin mo glei mal in nen privaten Whirlpool, welcher im überdacht in irgendwelchen Büschen stand. Ziemlich nice, wenn um einen d Regen fällt un man im warmen Wasser liegt.
Am 4. Januar besichtigten wir dann beide Gletscher, hatten zum Glück nen regenfreien Tag. Weils direkt in d Nähe d Lake Matheson gab, schauten wir uns auch den an, aber auf Fotos isch er um einiges eindrucksvoller. Des isch en See (UNESCO), welcher aufgrund seiner dunklen Färbung die umliegenden Berge spiegelt, aber nur früh oder spät am Tag.

Franz Josef Gletscher

Fox Gletscher

Lake Matheson


Wanaka

Die Region für alle Bergliebhaber. Der Lake Hawea un Lake Wanaka umrandet von Bergen jeder Größe: 1000-3000 Hm. Wir splitteten die Gruppe un machten zwei verschiedene Touren
…und man sah sich nie wieder…
nee, awas aber eine recht vielseitige Tour wurde von Caro un mir beschritten!

Mt. Fail

Isthmus Peak


Queenstown

Ein richtiges Touri-Loch, ein Buchungsladen neben dem anderen, massenhaft Restaurants und Butiken. Aber im ganzen ischs europäisch und sehr schön gelegen. Wir übernachteten wieder auf nem DOC un tagsüber wurde die Stadt erkundet.

Queenstown

Park

DOC - 12 Mile Delta

9. Januar 2014 – Bungy Jump

Nevis Bungy Jump, 134 Meter 

Da ich noch ne rechte Erkältung vom Wandern hatte, war die Aufregung noch etwas zurückgestellt. Der Bus holte uns um 12 Uhr ab un brachte uns etwas außerhalb zum Sprungort. Nach der Einweisung wartete man bis die Gondel einen mit zur Station nimmt, Aufregung niedrig. Kurz vor em Sprung, wenn man weiß, nächster bin ich, da wirds eim scho bissl unwohl. Aber man springt einfach un fliiiiiiiiiiegt runter, wenns Seil net reist, gautscht man da paar mal rum un wird dann wieder hochgezogen.

Bungy Jump


Te Anau - Milford - Doubtful Sound
 
Von Te Anau aus machten wir Tagestouren zu den jeweiligen Sounds.
Die Strecke nach Milford war net schlecht, Berge, Seen, "gefährliche" Keas,...
Wir durchquerten auch d Homor Tunnel, welche der weltweit einzigste Schotterstraßentunnel ist. Zu recht, so nen scheiß baut au kein anderes Land! So gut wie keine Lampen, vielleicht a paar Solarlampen, in der Hoffnung, dass se von d Autoscheinwerfer geladen werden.

Milford Route

Milford

In Milford machten wir keine Bootstour, dafür schauten wir uns aber den Doubtful Sound an. Auf der Tour sah mo Delfine, Robben un Pinguine (so gaaaannz klein, i.wo drausen). An einem Punkt hat der Kapitän die Motoren ausgma un alle waren ruhig - eine unglaubliche Stille! Anschließend gings ins Wasserkraftwerk un es war eine riesen Freude endlich mal wieder en Stück Technik un Maschinen zu sehn!

Doubtful Sound

Doubtful Sound - Berg 

Invercargill 

In Invercargill isch d Queens Park sehr empfehlenswert, schöner Rosengarten, Golfplatz un eine Menge an Tieren, Schweine, Hasen, Kängerus, en Straus, Hühner, en Hirsch, Reh un Bambie,...

Rosengarten

Queens Park

Am Bluff gelangt man an den "südlichsten" Punkt Neuseelands. 

Stirling Point 

01Januar
2014

CYA

Jetzt geht die Reise alleine weiter!

Meins

Leider dann doch net, aber wär des net genial! =)

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